Förderprojekte zu Bildung, Erziehung und Sprache


        

 

Kurzgeschichten und Essais









 
 

2022




2021




 
 
 
 
 

 
 

2020
 
 
 
 

 

2019








2018

 

Mit der neuen Vortragsserie will die Stiftung im Kultur Forum neue Wege gehen. Anders als in den vergangenen Jahren sollen die Teilnehmer nicht mehr zu Gruppenarbeiten, sondern zu Einzelarbeiten angeregt werden. Beim Studieren und Verfassen von Kurzgeschichten und Essais sollen sich die Teilnehmer mit dem Gebrauch der deutschen Sprache in verschiedenen Genres vertraut
 

Neue Beiträge können bis zum
30. September 2021 eingereicht werden. Die Stiftung wählt die Texte aus, die in Präsenz-Veranstaltungen vorgetragen werden sollen. 

An der Ausschreibung haben sich 24 Personen mit 67 Texten beteiligt. Davon wurden 62 Texte ausgewählt, die vorgetragen und publiziert werden. Die Vorträge finden statt am  
27.02.2021 19.06.2021
27.03.2021 17.07.2021
24.04.2021 14.08.2021
22.05.2021 11.09.2021
Die Veranstaltungen beginnen um 10 Uhr und enden spätestens um 12 Uhr. Der Eintritt ist beitragsfrei; Spenden sind erwünscht.
 
 

29.02.2020 20.06.2020
28.03.2020 18.07.2020
25.04.2020 15.08.2020
23.05.2020 12.09.2020

Aufgrund der Corona-Beschränkungen fallen
die Veranstaltungen bis auf Weiteres aus.
 
 


In 11 Veranstaltungen haben 22 Referenten insgesamt 41 Geschichten vorgetragen und zur Diskussion gestellt. Die Geschichten werden von der Stiftung graphisch aufbereitet und sind ab Februar 2020 als Band 53 unserer Editionsreihe im Buchhandel erhältlich.
 

37 Kurzgeschichten und Essais
 

machen und zur Anwendung differenzierter Ausdrucksmöglichkeiten ermutigt werden. Ziel ist die Entwicklung der Sprach- und Sprechfähigkeit und die Verfeinerung des möglichen Ausdrucks. Der Umfang der Kurzgeschichten (ernst, heiter, grotesk …) und Essais zu einem frei wählbaren, gesellschaftlich relevanten Thema soll 1–3 Seiten betragen.
 





 




 
09.10.2021    
06.11.2021    
     
     
 Programm im PDF-Format
 
 
 
 

10.10.2020    
07.11.2020    
05.12.2020    
     

Band 54  ISBN 978-3-938088-57-9


 


Band 53   ISBN 978-3-938088-56-2






 

Band 52    ISBN 978-3-938088-55-5
 

Musikalische Frühförderung im Elementarbereich

Schwerpunkt bei der musikalischen Frühförderung oder auch Früherziehung ist, die Intelligenz und den emotionalen Ausdruck durch den kreativen Einsatz verschiedener musikalischer Elemente zu unterstützen. Auf diese Weise soll die besondere Begabung jedes einzelnen Kindes herausgefunden und gefördert werden. Auf spielerische musische Art und Weise wird in den Fördergruppen der individuelle Entwicklungsstand erfasst und das schöpferische Verhalten und die Sozialkompetenzen des Kindes mit Hilfe der breiten musikalischen Möglichkeiten aufgebaut. Dies ist ein ganzheitlicher Prozess, welcher auch Sprachentwicklung, Sensibilisierung des Gehörs und Raum- und Körpergefühl mit einbezieht.

Die Kinder werden an das Singen, an Instrumente und auch an die verschiedenen Formen von Musik herangeführt.
Die musikalische Arbeit in den Kindergärten und Kitas wird von der Musikpädagogin Marianne Quast durchgeführt und von der Lenz-Stiftung finanziell gefördert. Die musikalischen Einheiten finden einmal wöchentlich in Kleingruppen statt und dauern 30 bis 45 Minuten, je nach Alter der Kinder und Tagesthema. Die Erziehenden sind eingeladen, an den Fördereinheiten teilzunehmen. In regelmäßig stattfindenden Eltern-Kind-Aktionen gewinnen Eltern einen tieferen Einblick in die musikalische Früherziehungsarbeit.

Köln IV

Kindergarten „Krähennest“

Der Fröbel-Kindergarten liegt am Hansaring in der Mitte von Köln, arbeitet integrativ und bilingual. Alle 50 Kinder im Alter von 6 Monaten bis zum Schuleintritt erhalten von Februar 2021 bis Januar 2022 einmal wöchentlich musikalische Frühförderung.

In enger Zusammenarbeit von Musikpädagogin und Erzieherteam erhalten Kinder mit Behinderung eine spezielle Förderung.

Bedburg VI

Kindertagesstätte „St. Willibrord“

In der Kita „St. Willibrord“ in Bedburg a.d. Erft erhalten 50 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt von Januar bis Dezember 2021 einmal wöchentlich musikalische Frühförderung mit dem Schwerpunkt „Sprachentwicklung“.

Sprache, Sprechen, Stimme und Hören bilden eine Einheit, die sich bei den Kindern unterschiedlich ausprägt. Lautentwicklung und Lautbildung stehen bei der Arbeit mit den Kleinsten im Mittelpunkt.

Köln-Lindenthal II

Kindertagesstätte „Tabula Rasa“

In der Kita „Tabula Rasa“ werden 30 Kinder im Alter von 8 Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Die Einrichtung arbeitet nach dem situationsorientierten Ansatz und ist an die Reggio-Pädagogik angelehnt.

In altersgerechten Kleingruppen erhalten alle Kinder von September 2020 bis September 2021 einmal wöchentlich musikalische Frühförderung.

Köln III

Kindergarten „Krähennest“

Bedburg V

Kindertagesstätte „St. Willibrord“

Köln-Lindenthal

Kindertagesstätte „Tabula Rasa“

Bedburg IV

Kindertagesstätte „St. Willibrord

Köln-Weiden III

Kindergarten „Weidenwichtel

Bedburg III

Kindertagesstätte „St. Willibrord

Köln-Weiden II

Kindergarten „Weidenwichtel“

Köln II

Kindergarten „Krähennest“

Köln

Kindergarten „Krähennest“

Köln-Weiden

Kindergarten „Weidenwichtel“

Band 49 ISBN 978-3-938088-52-4

Bedburg II

Kindertagesstätte „St. Willibrord“

Hürth II

Kindergarten „Flinke Forscher“

Bedburg I

Kindertagesstätte „St. Willibrord“

Band 45 ISBN 978-3-938088-48-7

Hürth I

Kindergarten „Flinke Forscher“

Band 43 ISBN 978-3-938088-46-3

Stuttgart

Kindertagesstätte „Heusteigzwerge“

In der Kindertagesstätte Heusteigzwerge in Stuttgart werden 95 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren in zwei Kleinkind- und fünf altersgemischten Gruppen betreut. 48 Kinder haben Migrationshintergrund und stammen aus 21 unterschiedlichen Herkunftsländern. Vier von ihnen sind Kinder von Flüchtlingsfamilien aus Afrika und den Balkanstaaten, die in Heimen in Stuttgart-Süd leben. Das 23-köpfige Team aus SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, KinderpflegerInnen und Auszubildenden setzt sich aus acht verschiedenen Nationalitäten zusammen. Zur sprachlichen Förderung aller Kinder und zur Integration der Kinder mit Migrationshintergrund setzt die Kita die Musik als verbindendes Element ein.

Der „Musikgarten“ ist keine Erweiterung des Morgenkreises, in dem die Kinder bereits viel singen sowie Sing- und Fingerspiele einüben,

sondern gezielt ein sich hiervon abhebendes Konzept, um Kinder in die Gruppe zu integrieren und ihnen ein Gefühl für Rhythmik, Bewegung, Sprache und Motorik zu geben.

Seit Dezember 2015 nehmen alle Kinder der Kita am Projekt „Musikgarten“ teil. Die 95 Kinder werden nach Alter in 10 Gruppen eingeteilt. Über einen Zeitraum von 21 Wochen erhalten alle Gruppen an einem festen Wochentag jeweils 30 Minuten rhythmische Früherziehung.

Die musikalische Arbeit in der Kita führt die Musikpädagogin Stephanie Wäldin durch; die Lenz-Stiftung fördert das Projekt finanziell.


  
  

Förderung der Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr

 

Verkehrswacht Mainz e.V.
 

Sicherheitssets für Kindergartenkinder




Verkehrswacht

 

Die Deutsche Verkehrswacht mit mehr als 70.000 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern setzt sich durch Information, Beratung und Training für die Sicherheit im Straßenverkehr ein. Ein besonderes Augenmerk widmet sie den Kindern, die aufgrund ihres Alters und Entwicklungsstandes hinsichtlich der Gefahren im Straßenverkehr eine besondere Betreuung benötigen.

Im Rahmen einer neuen Aktion stattet die Verkehrswacht Mainz die Kindergärten in Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen mit speziellen Sicherheitssets, bestehend aus reflektierendem Rucksackbeutel und 2 Sicherheitsbändern für Arme und Beine aus.



Das Sicherheitsset bietet durch seine auffallende Wirkung gerade für die jungen Verkehrsteilnehmer ein großes Maß an Sicherheit.

Um möglichst viele Einrichtungen mit den Sicherheitssets auszustatten, hat die Verkehrswacht Mainz um finanzielle Unterstützung durch Sponsoren gebeten. Die Dr.-Ing.-Hans-Joachim-Lenz-Stiftung freut sich, dieses Projekt unterstützen zu dürfen und übernimmt im Herbst 2018 die Finanzierung von 1.000 Sicherheitssets für Kinder in Kindergärten und Kitas in der Stadt Mainz.



  
  

Förderung der musisch-ästhetischen Bildung im Primarbereich

 

Johann-Strauß-Grundschule Berlin Marzahn-Hellersdorf

 

Die Johann-Strauß-Schule ist eine Grundschule mit musikbetonten Zügen. Zur Stärkung des musikorientierten Profils hat der JoST e.V, Förderverein der Schule, die Lenz-Stiftung um finanzielle Unterstützung für dieses Projekt gebeten. Durchgeführt wird es von Künstlerinnen des exploratorium berlin und beteiligt mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der vierten und fünften Klassen. In mehreren Projektwochen können die Kinder mit unterschiedlichsten Ausdrucksformen der Kunst und Musik experimentieren und eigene Kompositionen schaffen.

Am Ende des Projektes werden die Ergebnisse anderen Schulklassen, Eltern und Verwandten in einer Abschlussveranstaltung vorgestellt. Die Stiftung fördert die Maßnahme mit einer 100%-Finanzierung.


Projekt II: März 2019 bis Juni 2020
Projekt I:  April 2018 bis Juni 2019


  
  

Studierende unterstützen Hauptschüler

 

ROCK YOUR LIFE! Mainz e.V.
 

ROCK YOUR LIFE! MENTORING

ROCK YOUR LIFE! Mainz e.V. ist eine Hochschulgruppe und gemeinnütziger Verein, der sich im Bereich Bildung und Soziales für Jugendliche mit sozial schwachem Hintergrund engagiert. Jährlich werden Studierende als Mentoren qualifiziert, die ein Jahr lang in einer Eins-zu-Eins-Beziehung je eine Schülerin / einen Schüler kontinuierlich begleiten, beraten und stärken. In professionellen Trainings und mit persönlicher Unterstützung des jeweiligen Mentors arbeiten die „Tandems“ an den individuellen Zielen und Fähigkeiten der Schüler. Der Verein bietet den betreuten Schülern eine umfassende Berufsorientierung sowie individuelle Begleitung auf ihrem Weg in den Beruf oder auf eine weiterführende Schule. Dies geschieht sowohl durch die genannten Mentoringbeziehungen zwischen Schülern und Studierenden als auch durch die starke Vernetzung des Vereins mit Schulen und Unternehmen.



ROCK YOUR LIFE! arbeitet als deutschlandweites Netzwerk. Seit ihrer Entstehung im Jahre 2008 hat die Studierendeninitiative in Politik und Wirtschaft weitreichende Beachtung gefunden und ist mehrfach ausgezeichnet worden. Die Hochschulgruppe an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ist seit Sommer 2012 aktiv und arbeitet eng mit der Sophie-Scholl-Berufsbildenden Schule II bzw. der Anne-Frank-Realschule Mainz zusammen. Um die Arbeit am Mainzer Standort zu sichern, hat der Verein im Frühjahr 2018 die Lenz-Stiftung um finanzielle Unterstützung gebeten. Die Stiftung finanziert seither das Projekt vollumfänglich und ermöglicht dadurch die Fortführung der Betreuungsarbeit durch die Studierenden.

RYL Mentoring I: Juni 2018 – Juni 2019
RYL Mentoring II: Jan. 2020 – Dez. 2020


  
  

Förderung der außerschulischen Bildungsarbeit mit Kindern

Kinderhaus BLAUER ELEFANT (DKSB Mainz e.V.)

Das Kinderhaus BLAUER ELEFANT im Deutschen Kinderschutzbund Mainz e.V. führt pädagogisch begleitete Projekte im schulischen Bereich durch, z.B. schulische Lernförderung, Hausaufgabenbetreuung, Fördergruppen für soziales Lernen, Einzelfallhilfen, Projekt „Fit für die Schule“, Projekt „Schulzeit“, Kunst- und Werkprojekte, Gesundheitserziehung etc.; in Zusammenarbeit mit Lehrkräften aus den benachbarten Grundschulen erhalten Migranten- und Nichtmigrantenkinder auch Unterstützung beim Deutschlernen und in anderen Unterrichtsfächern.

Das Kinderhaus ist ein offenes Haus zum Spielen und Lernen; das Angebot richtet sich an 6- bis 12-jährige Schulkinder aus der Mainzer Neustadt und ist kostenfrei. Täglich besuchen zwischen 30 und 85 Kinder das Haus; im wöchentlichen Durchschnitt sind es rund 200 Kinder. Die Lenz-Stiftung fördert im Jahr 2018/2019 mit Zuschüssen das Angebot der Pädagogen, die die Kinder bei ihrer Bildungsarbeit begleiten.


  
  

Fördermaßnahme für Grundschulkinder

„Fit für die Schule,
fit für das Leben!“

Kinderhaus BLAUER ELEFANT (DKSB Mainz e.V.) / Goethe-Grundschule Mainz

An dem 12-monatigen Projekt nehmen Schüler der Goethe-Schule teil, die Schwierigkeiten beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule haben, insbesondere aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse oder fehlender Basiskompetenzen. Die Maßnahme will Kindern helfen, einen guten Start ins Schulleben zu erfahren. Die Projektarbeit beinhaltet wöchentliche Abstimmungsgespräche zwischen Lehrkräften der Schule und Pädagogen des Kinderhauses, Beratung von Eltern, Vater-Kind-Aktivitäten. Mindestens zweimal wöchentlich erhalten die Kinder intensiven Förderunterricht in Hausaufgabengruppen des Kinderhauses, ergänzt durch freizeitpädagogische Angebote.

Bei weitergehendem Bedarf koordiniert das Kinderhaus zusätzliche Fördermaßnahmen, z.B. des Jugendamtes (Schülerhilfen, Tagesgruppen).

Das Projekt wird seit 2008 erfolgreich an Mainzer Grundschulen durchgeführt. Für das Schuljahr 2019/2020 hat das Kinderhaus BLAUER ELEFANT die Lenz-Stiftung um finanzielle Hilfe gebeten. Die Stiftung finanziert das Projekt vollumfänglich und stellt damit die Kontinuität dieser Maßnahme sicher.


Projekt II: Schuljahr 2020/2021


  
  

Förderung der Bildung, Kultur und Integration jugendlicher Flüchtlinge

MentoringMainz (DKSB Mainz e.V. )

Der Deutsche Kinderschutzbund Mainz e.V. entwickelt Projekte des Engagements von Ehrenamtlichen, zu denen auch das MentoringMainz gehört. Das Projekt wurde Anfang des Jahres 2016 von den Professoren Dr. phil. Franz Hamburger und Dr. jur. Ingwer Ebsen ins Leben gerufen, um aus Krisengebieten geflüchtete Kinder und Jugendliche zu begleiten und auf ihrem Weg in die deutsche Gesellschaft Orientierung zu geben. In Einzelfällen werden auch junge Erwachsene oder ganze Familien betreut. Die Betreuungsarbeit wird im Jahre 2017/2018 von rund 30 Mentorinnen und Mentoren geleistet, koordiniert von einer Steuergruppe.

Die Dr.-Ing.-Hans-Joachim-Lenz-Stiftung fördert seit dem Jahr 2017 neben Sprachkursen auch die Integration und allgemeine Bildung der jungen Geflüchteten. Diese lernen, unterstützt durch die Mentorinnen und Mentoren, die Herausforderungen eines Lebens in Deutschland zu meistern, in die Kultur unseres Landes hineinzuwachsen sowie ihre gesellschaftlichen Werte und Normen anzuerkennen und zu übernehmen.


  
  

Förderung der Berufsreife jugendlicher Flüchtlinge

 

MentoringMainz (DKSB Mainz e.V.)
 

„Außerschulisches Bildungszentrum für junge Flüchtlinge“

Um geflüchteten Jugendlichen zu einem qualifizierten Schulabschluss zu verhelfen, haben der Deutsche Kinderschutzbund Mainz e.V. / Mentoring Mainz und das Interkulturelle Bildungs- und Begegnungszentrum Oberstadt (IBBO) der ÖFO e.V. Mainz das Projekt „Außerschulisches Bildungszentrum für junge Flüchtlinge“ ins Leben gerufen. Geeignete Jugendliche an Berufsbildenden Schulen in Mainz erhalten regelmäßig schulbegleitende unterrichtsbezogene Nachhilfe in mehreren Fächern (Deutsch u.a.).

Ziel ist die Erlangung der Berufsreife. Darüber hinaus werden die jungen Geflüchteten bei der Ausbildungsplatzsuche begleitet, beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen beraten und auf Vorstellungsgespräche vorbereitet. Die Lenz-Stiftung unterstützt das Projekt seit 2018 mit einem jährlichen Teilkosten-Zuschuss.


  
  

Förderung des Spracherwerbs

MentoringMainz (DKSB Mainz e.V.)

MentoringMainz im DKSB Mainz e.V. hat die Lenz-Stiftung um Unterstützung des Spracherwerbs junger Flüchtlinge gebeten. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) fallen mit 18 Jahren aus der Förderung der Jugendhilfe heraus, ihre Sprachkurse werden nicht mehr finanziert. Die Lenz-Stiftung übernimmt die Gebühren für die Kursteilnahme und für die Prüfungsvorbereitung. Diese Unterstützung bewirkt, dass die jungen Menschen in ein Ausbildungsverhältnis eintreten können.

Die sprachlichen Anforderungen sind für die Ausbildung und insbesondere im Berufsschulunterricht hoch und bedürfen der intensiven Vorbereitung. Die jungen Flüchtlinge sollen ein möglichst gutes Deutsch lernen, damit sie nicht nur die technischen Anforderungen eines Berufs erfüllen, sondern auch in der deutschen Sprache und Kultur zuhause sind.


  
  

Förderung der Bildung, Kultur und Integration junger Frauen mit Migrationshintergrund

EL KI KO – international (DKSB Mainz e.V.)

Im Jahre 2018 hat das Eltern-Kind-Kompetenzzentrum (El Ki Ko), beheimatet im Kinderhaus BLAUER ELEFANT in Mainz, sein Spektrum an Erwachsenenbildungsangeboten erweitert und einen Kurs für Mütter unterschiedlicher Herkunftsmilieus und -kulturen konzipiert. Schwerpunkt dieses mehrwöchigen Selbstbehauptungskurses ist der Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen und Grenzüberschreitungen Dritter, die Unsicherheit und Angst auslösen.

In Rollenspielen werden Alltagssituationen bzw. beängstigende Situationen (z.B. angepöbelt, verfolgt, im Bus angefasst zu werden etc.) durchgespielt. Die Frauen lernen, sich mit verschiedenen Techniken (Sprache, Mimik, Gestik, Körperabwehrtechniken) zu wehren. Ziel ist die Entwicklung von mehr Selbständigkeit, Selbstsicherheit und Eigenverantwortung von Frauen mit Migrationshintergrund. Die Kurssprache ist Deutsch.


  
  
Dr.-Ing.-Hans-Joachim-Lenz-Stiftung Stiftung zur Erneuerung geistiger Werte

 

Die seit dem Jahre 2007 stattfindende Vor- tragsreihe dient der Förderung der Allgemein- bildung, die ein Teil jeder Kultur und bestim- mend für das Niveau einer Gesellschaft ist. Nutzenfreie Laienbildung unterstützt das menschliche Miteinander, den Austausch von Denkwelten und das Verstehen des Anderen, während Spezialistenbildung der Vereinzelung Vorschub leistet. Bildung ist mehr als Anhäufung von Wissen, sie ist das verbindende Element zwischen Wissen und Kommunikation, zwischen Forschen und Vermitteln, zwischen Lernen und Lehren.

Jährlich haben Laien Gelegenheit, sich an dem Bildungsprojekt KulturForumWissen
zu beteiligen. Sie erhalten Gelegenheit, ein selbst gewähltes Bildungsthema zu stu- dieren, einen Text zu verfassen und einen Vortrag vor einem Publikum zu halten. Die Stiftung unterstützt dabei in der Gliederung des Textes, in der Wortwahl und Rechtschreibung. Nach Abschluss des Jahresthemas erhalten die Autoren einen Sammelband aller Vorträge.

Von den ausgewählten Autoren wird erwartet, dass sie ein Konzept der Gliederung vor- legen, den gültigen Text auf 20 – 25 Seiten (ca. 2600 Zeichen pro Seite) einreichen, Korrekturen der Stiftung einarbeiten und einen 1,5-stündigen Vortrag vor einem Publikum halten. Den Anwesenden wird Gelegenheit gegeben, dem Vortragenden kritische Hinweise zu Haltung und Rede, Gestik und Rhetorik zu geben, als zusätz- licher Bildungseffekt für Redner und Hörer in gleicher Weise.

Die Vorträge werden pro Jahr von der Stiftung graphisch aufbereitet, mit Bild- und Kartenmaterial angereichert und über den Verleger im Handel verkauft.

2017

 

Die Unbekannten

Band 50ISBN 978-3-938088-53-1

2016

 

2000 Jahre Kulturgeschichte

2015

 

Menschen, die die Welt beherrschen
wollten
 

Band 40ISBN 978-3-938088-43-2

2014

 

Die großen Komödianten
 

Band 38ISBN 978-3-938088-41-8

2013

 

Menschen, die den Weg ins Ungewisse wagten

Band 33ISBN 978-3-938088-36-4

2012

 

Soziale Modelle – Poesie des Lebens?
 

Band 31ISBN 978-3-938088-34-0

2011

 

Menschen, die die Welt bewegten
 

Band 26ISBN 978-3-938088-29-6

2010

 

Menschen, die die Welt bewegten
 

Band 24ISBN 978-3-938088-27-2

2009

 

Liebe – Das All-Eine
 

Band 21ISBN 978-3-938088-24-1

2008

 

Vergessene Werte – Von den Wurzeln der Kultur

Band 20ISBN 978-3-938088-22-7

2007

 

Wir sind auf dem Weg
 

Band 15ISBN 978-3-938088-16-6

  
  
Das vergessene Wort

Sprache ist Ausdruck für den geistigen Entwicklungsstand des Menschen. Worte bewegen die Welt. Das Modellprojekt, das den vergessenen Wörtern der deutschen Sprache auf der Spur ist, lädt Jugendliche der Mittel- und Oberstufe auf eine Reise in die klassische deutsche Literatur ein.

Über einen Zeitraum von sechs Monaten lesen Jugendliche Werke deutscher Dichter vom Barock bis in die Gegenwart und erforschen deren Sprache im Hinblick auf unbekannte Wörter und Satzgebilde, die sie nach vorgegebenen Kriterien herausschreiben und ordnen. Die inhaltliche Ebene lassen sie außer Acht, stattdessen richten sie ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Sprache, um längst vergessene, ungebräuchliche und poetische Wörter und Sätze herauszufiltern.


Begleitet wird diese Phase von fünf Arbeitstreffen, wobei den Schülern Raum gegeben wird, den Fortgang der Arbeit darzustellen und Erfahrungen auszutauschen. Die Teilnehmer sind angehalten, sich selbst zu beobachten und dem Einfluss der Sprache auf das eigene Leben nachzuspüren. Ferner dienen die Zusammenkünfte dem spielerischen Experimentieren mit Sprache und dem intensiven Gedankenaustausch über das, was Sprache ist.

Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zu Reichtum und Schönheit, Rhythmik und Klangfülle der deutschen Sprache sind in den Abschlussberichten festgehalten, die die Stiftung in ihrer Schriftenreihe publiziert.

Buchen

Burghardt-Gymnasium

Band 44ISBN 978-3-938088-47-0

Heilbronn II

Robert-Mayer-Gymnasium

Band 41ISBN 978-3-938088-44-9

Hanau

Hohe Landesschule

Band 39ISBN 978-3-938088-42-5

Würzburg

Deutschhaus-Gymnasium

Band 37ISBN 978-3-938088-40-1

Heilbronn

Robert-Mayer-Gymnasium

Band 35ISBN 978-3-938088-38-8

Minden

Ratsgymnasium

Band 30ISBN 978-3-938088-33-3

Bad Sachsa

Internatsgymnasium Pädagogium

Band 29ISBN 978-3-938088-32-6

Bad Homburg

Kaiser-Friedrich-Gymnasium

Band 27ISBN 978-3-938088-30-2

Marburg

Elisabeth-Gymnasium

Band 22ISBN 978-3-938088-25-8

Marburg

Freie Waldorfschule

Band 22ISBN 978-3-938088-25-8

Aschaffenburg

Kronberg-Gymnasium

Band 16ISBN 978-3-938088-17-3

Heidelberg

Friedrich-Hölderlin-Gymnasium

Band 12ISBN 978-3-938088-08-1

Weimar

Friedrich-Schiller-Gymnasium

Band 12ISBN 978-3-938088-08-1

Darmstadt

Ludwig-Georgs-Gymnasium

Band 7 ISBN 978-3-938088-07-4

Oppenheim

Schüler-Arbeitsgruppe

Band 7 ISBN 978-3-938088-07-4

Weinheim

Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium

Band 7 ISBN 978-3-938088-07-4

 
 
Das wache Auge

Das Projekt fördert die Fähigkeit der Kinder, die Wunder der Welt wahrzunehmen. Die Mädchen und Jungen erhalten Fotos von fünf Meisterwerken der Kunst, die sie unter den Aspekten Farbe, Form, Perspektive und Auffälligkeiten zu Hause betrachten. Ihre Empfindungen und Eindrücke schreiben

sie auf oder diktieren sie einem Elternteil. Vier Monate haben sie für diese Aufgabe Zeit. Gleichzeitig finden in der Schule sechs Arbeitstreffen statt, wobei die Kinder durch Wahrnehmungsspiele ermutigt werden, ihre Kreativität zu entfalten.

Bad Nauheim

Sophie-Scholl-Schule Wetterau

Band 42ISBN 978-3-938088-45-6

Die Sophie-Scholl-Schule Wetterau ist eine inklusive Grundschule in freier Trägerschaft, gegründet im Jahre 2009 von der Lebenshilfe Wetterau. Vorbild war die Sophie-Scholl-Schule in Gießen, mit der sich die Schule Wetterau im Jahre 2011 zur Sophie-Scholl-Schulen gGmbH zusammenschloss, um die Erinnerung an Sophie Scholl zu bewahren.

Scholls Leitgedanke „Beweist durch die Tat, dass ihr anders denkt!“ haben auch die beiden Schulen zu ihrem Leitgedanken erhoben. In der reformpädagogisch orientierten Schule werden die Klassenstufen 1 und 2 sowie 3 und 4 gemeinsam unterrichtet.

Idstein

Waldkindergarten „Zauberwald“

Band 47ISBN 978-3-938088-50-0

Dokumentiert wird das Leben im Waldkindergarten „Zauberwald“, Idstein. 18 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren besuchen derzeit die Einrichtung, die von 8.00 Uhr bis 13.00 bzw. 14.00 Uhr geöffnet ist. Das ganze Jahr halten sich die Kinder und Erzieherinnen im Freien auf. Auf einer Waldlichtung wird geforscht, gespielt, gesungen, musiziert, gefrühstückt, gebastelt und erzählt. Nur bei extremer Witterung ziehen sie sich in einen einfachen, liebevoll eingerichteten Bauwagen zurück. Dort werden auch Werkzeuge, Musikinstrumente, Bastelmaterialien, Geschirr und weitere Arbeitsmittel gelagert.


Der Kindergartenalltag ist geprägt von ordnungsgebenden Strukturen wie feste Anfangs- und Abholzeiten, der Morgenkreis, gemeinsames Frühstück, Arbeits- und Bastelangebote für alle Kinder und der Abschlusskreis. Gleichzeitig wird den Kindern viel Raum für das freie, selbständige Spielen gegeben. Inmitten der Natur sägen, hämmern, bohren die Jungen und Mädchen, klettern auf Bäume, springen über Laubhügel, beobachten Ameisen. Die Kinder sehen, was die Natur ihnen bietet, und erleben, was der Mensch von ihr lernen kann. Dieser intensive Austausch mit der Natur regt die Sinne an und fördert die Kreativität.

  
  

Grüner Lorbeer ® –
Die Schreibförderung

Eckenroth-Stiftung

Mit dem Projekt Grüner Lorbeer® hat sich die Eckenroth-Stiftung zum Ziel gesetzt, motivierte Kinder von zehn bis vierzehn Jahren mit methodischer Texterarbeitung im schriftlichen und mündlichen Gebrauch der deutschen Sprache zu stärken und an das Schreiben von Geschichten heranzuführen. Im Anschluss an die Förderstufe BASIS (Grundstufe) sollen begabte Schreiber über weiterführende Schreibkurse langfristig zu Autorenteams zusammenfinden und zum Schreiben von Drehbüchern qualifiziert werden.

Der Grundlagen-Schreibkurs BASIS Team 16 ist ein Förderprojekt der Dr.-Ing.-Hans-Joachim-Lenz-Stiftung. Das Projekt beginnt am 1. November 2016. An drei Wochenenden kommen die geförderten Schülerinnen und Schüler zum Schreibtraining in die Eckenroth-Stiftung.

Die individuelle Förderung umfasst ein intensives Schreibprogramm, von ausgebildeten Trainern in methodisch aufeinander aufbauenden Schreibübungen vermittelt. Die Unterbringung, Verpflegung und Betreuung erfolgt vor Ort. Zwischen den Projekttreffen in der Eckenroth-Stiftung bearbeiten die Projektteilnehmer eigenständig zu Hause verschiedene Schreibaufgaben. Im Rahmen der Vermittlung von Schreibtechniken wird Wert darauf gelegt, jedem Teilnehmer zum Formulieren eigener Gedanken, Gefühle und Erlebnisse größtmöglichen Raum zu schenken. Am 31. März 2017 endet das Projekt mit einem Besuch im Goethe-Haus in Frankfurt am Main.


  

Montessori-Schule Inning/Ammersee         Band 48         ISBN 978-3-938088-51-7

Mit dem Projekt haben sich Schulträger und Schulleitung der Montessori Schule Inning am Ammersee gemeinsam das Ziel gesetzt, der Charakterentwicklung und Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und der Elternschaft einen zentralen Platz einzuräumen und mit bewährten Methoden und Materialien die „Schätze“ an Tugenden, die in jedem einzelnen Mitglied der Schulgemeinschaft schlummern, zu fördern, erkennen zu helfen und zum Leben zu erwecken.

Bei der Suche nach geeigneten pädagogischen Programmen ist die Schule auf das sog. „Tugend-Projekt“ aufmerksam geworden. Das „Tugend-Projekt“ wurde 1991 von Linda Kavelin Popov, ihrem Mann Dan und ihrem Bruder John Kavelin als „Virtues

Project“ in Kanada gegründet. Während des „Internationalen Jahres der Familie“ (1994) ehrten die Vereinten Nationen das „Virtues Project“ als vorbildhaftes Modell-Projekt für Familien aller Kulturen. Heute wird das „Virtues Project“ in rund 100 Ländern von Einzelpersonen, Organisationen, Schulen und Gemeinden angewendet und genutzt. Im Rahmen mehrerer Fortbildungen wird das „Tugend-Projekt“ vom Verein Virtues Project Germany e.V. an der Schule eingeführt, die praktische Arbeit ca. ein Jahr lang begleitet und mit Materialien des Vereins unterstützt.

Die Durchführung des Projektes an der Montessori-Schule in Inning wird von der Lenz-Stiftung finanziert, dokumentiert und in der Schriftenreihe der Stiftung publiziert.


  
  

im Osten Europas

Förderung einer Forschungsarbeit über die russische Philosophie von den Anfängen um etwa 700 v. d. Z. bis zur Oktoberrevolution 1917. Russische Philosophie ist in West- europa kaum bekannt. Es gibt sogar die Auffassung, dass es keine russische Philo- sophie gäbe. Nach Schmid (2003) halten sich deutschsprachige theologische und philosophische Institute zumeist an den Grundsatz: „Slawisches liest man nicht“. Dabei lassen sich in der russischen Philosophie höchst interessante Ansätze finden.

Denn sie hat sich anders entwickelt als die westliche. Gemeinsame Grundlagen sind u. a. die griechische Philosophie, Spinoza und der deutsche Idealismus. Weitgehend abgelehnt wurden von slawischen Philosophen jedoch rationale Welterklärungsversuche, wie z. B. von Kant. Im Mittelpunkt der russischen Philosophie stehen vor allem der All-Einheitsgedanke und weibliche-mütterliche, nicht rationale Aspekte unter Beachtung des Herzens. Diese Besonderheit wurzelt in der vorchristlichen Geschichte Russlands.
Band 46        ISBN 978-3-938088-49-4

 

Der Gral bei Wolfram von Eschenbach und Richard Wagner

 

Förderung eines 16-monatigen Promotions- stipendiums an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im Rahmen einer Cotutelle de Thèse mit der Universität Bukarest. Die mit magna cum laude benotete Dissertation ist das Ergebnis einer intensiven und engagierten Forschung von Frau Liliana-Emilia Dumutriu aus Kronstadt/Rumänien unter der Betreuung von Prof. Dr. Ingrid Bennewitz und Prof. Dr. Andrea Schindler [Bamberg] und Prof. Dr. George Gutu [Bukarest].

Die Dissertation widmet sich einem Thema von hoher Brisanz für die gesamte Mittelalter- rezeption nicht nur des 19. und 20. Jahrhun- derts, nämlich der Frage nach den Inszenie- rungen und der Interpretation des Grals bei Wolfram von Eschenbach und Richard Wagner.

Ausgehend von der Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des Grals bzw. Gralsromans vom Mittelalter bis in die Zeit Richard Wagners werden Einzelmotive wie die Herkunft des Grals, das Speisenwunder und die Symbolkraft des Grals bei Wolfram von Eschenbach und Richard Wagner untersucht, wobei die Ergebnisse nicht nur an kanonische Texte des Alten und Neuen Testaments, sondern auch an zahlreiche legendarische und apokryphe Überlieferun- gen rückgebunden sind – für ein adäquates Verständnis der mittelalterlichen Religiosität von hoher Bedeutung, mit neuen Sicht- weisen, Erkenntnissen und Ausblicken auf die weitere (deutschsprachige) Rezeption der Gralsthematik.
Band 36        ISBN 978-3-938088-39-5 

 

Frühzeitliche Kultur
im Osten Europas

 

Ein 12-monatiges Forschungsstipendium, verbunden mit einem Studium an der Technischen Universität Dresden. Die besondere Verehrung der Mutter stellt einen für Russland typischen ethischen Wert dar, der sich im orthodoxen Christentum anders ausgeprägt hat als in anderen christlichen Bekenntnissen. Die Wurzeln dieser alten Mutterverehrung liegen in der vorchristlichen Geschichte Russlands, in den Wanderungen der Völkerstämme, ihren Sitten, Bräuchen und Götterverehrungen. Durch Auswertung

von Literatur zu Archäologie, Ethnologie, Religion, Linguistik, Folkloristik, Feminismus u. a. ist ein eindrucksvolles Bild der frühen Kulturen entstanden, die das Gebiet westlich des Ural in der Zeit von ca. 25.000 bis 500 v. d. Zt. bewohnt haben wie z.B. die Tripol’e-Kultur, die Skythen, die Letten u. a. Die Ergebnisse der Forschung sind tabellarisch und chronologisch dargestellt, mit Bildmaterial und erläuternden Texten ausgestattet; mit einem Geleitwort der Matriarchatsforscherin Frau Dr. Heide Göttner-Abendroth.
Band 34        ISBN 978-3-938088-37-1

 

SOS-KINDERDORF
Diessen/Ammersee

Die Goldene Gans

Förderung eines Theaterprojekts aus der Märchensammlung der Gebrüder Grimm, das 15 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 15 Jahren im SOS-Kinderdorf Dießen am Ammersee aufführen. Warum ein Märchen? Märchen enthalten archetypische Bilder, in denen eine große Weisheit liegt. Das Gute siegt immer – das ist gerade für Kinder noch

eine innere Wahrheit. Für die Auswahl dieses Märchens war mitentscheidend, dass keine Angst einflößenden oder gruseligen Figuren eine Rolle spielen (Hexe, Räuber etc.). Die Erstaufführung fand am 23.11.2013 im SOS-Kinderdorf Ammersee statt.

 

 

Förderung einer Forschungsarbeit über den Brief als Medium der Sprach- und Kultur- entwicklung und der Pflege zwischen-menschlicher Kommunikation. Hierbei wird der große Zeitraum der Entwicklung des Briefes und der Briefsteller vom Mittelalter bis in die Gegenwart in den Blick genommen. Bezüge zu anderen Regelsystemen wie Poetiken und Rhetoriken, Zeitgeschichte und Politik werden hergestellt. Da alle Formen

des menschlichen Miteinanders von Sprachformeln der Höflichkeit und des Stils berührt werden, ist es heute – im Zeitalter von Internet und SMS – umso bedeutender, sich von Briefen als Zeugnisse deutscher Sprachkultur berühren zu lassen.
Band 32        ISBN 978-3-938088-35-7

 

Musikalischer Spielraum Leverkusen-Wiesdorf

Zum zweiten Mal wird ein „Musikalischer Spielraum” mitgefördert, hier in der Kinder-tagesstätte Wiesdorf. Kinder zwischen 4 und 6 Jahren sammeln musikalisch-künstlerische Erfahrungen, indem sie die Geschichte des kleinen Wassertröpfchens Pling „vertonen” und eigenständig inszenieren. In einer Erlebnisaufführung zeigen sie ihre selbst-

ständig erarbeiteten Ergebnisse den Eltern. Der integrative Ansatz einer Verknüpfung von Sprache, Musik und Bewegung erweist sich als vielfältig anregend und kreativitäts- fördernd. Im Besonderen geeignet für Kinder, die Deutsch als Zweitsprache lernen, da er ihnen einen spielerischen Zugang zur deutschen Sprache ermöglicht.

 

Musikalischer Spielraum Bergisch-Gladbach

 

Mit-Förderung eines „Musikalischen Spiel- raums” am Fröbel-Familienzentrum in Bergisch-Gladbach. Hier wird das große Interesse an Klängen, Rhythmus und Musik, das Kinder immer wieder kundtun, aufge-griffen und deren spielerisch-forschenden Aktivitätsdrang durch vielfältige Angebote Raum gegeben. So können schon die

Kleinen ihre eigene musikalische Ausdrucks- möglichkeit und den Wert des künstlerischen Tuns für sich selbst entdecken, aber auch in der Gruppe mit allen gemeinsam erleben und die Sprache des Klangs als Bindeglied zwischen den Nationalitäten erfahren.
Band 25       ISBN 978-3-938088-28-9

 

Europäische Salons – Zentren von Bildung und Kulturtransfer

 

Förderung einer Forschungsarbeit, in der Hintergründe der europäischen Kultur-geschichte und der Einfluss gebildeter Frauen beleuchtet werden, die die Kultur Europas an Musenhöfen und später in so genannten Salons maßgeblich bestimmt haben. Im Mittelpunkt standen gebildete und kultivierte Frauen, die ihre Gäste zu inspirieren wussten.

In diesen Reichen des Geistes wurden neue gesellschaftliche Lebensformen erprobt – über nationale, soziale, religiöse, fachliche und geschlechtliche Grenzen hinweg. Leben und Werk vieler Literaten, Philosophen und Künstler sind eng mit der Geschichte der europäischen Salonkultur verbunden.
Band 28        ISBN 978-3-938088-31-9

 

Das Hohelied vom Menschen – Eugen Finks Deutung der menschlichen Existenz

 

Stipendium für eine Magisterarbeit (Päda- gogik) an der Universität Mainz, Prof. Dr. Erwin Hufnagel. Angesichts der Orien-tierungslosigkeit in vielen gesellschaftlichen Bereichen ist Eugen Finks Deutung des Menschseins aktueller denn je: Der Mensch ist ein Geschöpf, das in Selbstverantwortung und Würde sein Leben formt. Ohne sich der Abhängigkeit bewusst zu sein, lebt er verstrickt in eine Flut von Menschen- und Weltbildern, die sein Leben bestimmen. In einem historischen Abriss werden

Ursachen und Gründe für diese Verflechtung aufgezeigt. Das freie Denken im Sinne einer Selbstreflexion wird als Weg aus der Krise eingehend betrachtet. Dieser Denkweg gibt schließlich den Blick frei auf das Wesen des Menschen: ein schöpferischer Entfaltungs-prozess, der – einem kosmischen Plan folgend – aus sich heraus sein Leben entwirft. Der Mensch befindet sich, so Finks Resümee, in einem nie endenden Bildungsprozess.
Band 23        ISBN 978-3-938088-26-5

 

Ferienwochenkurs

  • Mainz
  • Overath

 

Förderung eines jeweils sechstägigen Ganz- tagskurses für Kinder und Jugendliche von
6 - 16 Jahren in Mainz und Overath mit folgenden Inhalten: innere Stille finden, sich selbst entdecken; Menschsein als Spiel und im Spiel erfahren; für Haltung und Bewegung sensibi- lisiert werden; Sprache erleben und ihr nach- spüren; schöpferisch tätig sein; Vorbilder kennenlernen, Umgangsformen im menschlichen Miteinander praktizieren.

Kinder wollen die Welt ergründen und den eigenen Platz darin finden. Dabei entwickeln sie fortwährend Fragen zu ihrer Herkunft, zum Sinn des Menschseins, zur Qualität des eigenen Lebens und suchen nach Leitbildern. In dieser Ferienschule werden persönliche und soziale Kompetenzen geschult, die Lust an Bildung gefördert, das eigene Wertgefühl gestärkt und Gemeinschaftssinn aufgebaut.
Band 3       ISBN 978-3-938088-02-9
Band 19     ISBN 978-3-938088-21-0

 

DE DIGNITATE HOMINIS

Zum Menschenbild in der Geschichte der Pädagogik

 

Seit dem 1. Buch Mose zieht sich wie ein roter Faden ein Bild vom Menschen durch die Zeiten – eines als Ebenbild des Schöpfers Geschaffenen. Immer wieder haben Menschen versucht, dieses Bild zu zerstören und sich selbst ihrer Würde zu berauben. Immer wieder haben Menschen begonnen, die angestammten Werte durch wohlfeilen Schein zu ersetzen. Und immer wieder standen Menschen auf, um an das Bild des Anfangs zu erinnern.

Den Spuren dessen ist Gabriela Wolf nachgegangen. Was sie gefunden, ist wie ein Bekenntnis der Stiftung zu den eigenen Zielen, zur Erinnerung an geistige Werte und zur Wiederherstellung der Würde des Menschen. Keine Studie könnte die Ambitionen der Stiftung deutlicher unterstützen als dieser Blick in die Geschichte des Bildes vom Menschen, – eines Bildes, dass der Mensch in der Lage ist, sich selbst zu erdenken.
Band 13       ISBN 978-3-938088-09-8

 

Handeln als gelebter Wert

 

Hannah Arendts Leben und Wertvorstellung der „vita activa”, das Initiativsein und Sich-Mitteilen in der Pluralität, wird im Rahmen der Drittmittelförderung des Arbeitsbereichs Praktische Philosophie am Lehrstuhl Prof. Dr. Stephan Grätzel, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, beleuchtet.

Durch Handeln erschließt sich dem Menschen der Zugang zu einem inneren Potenzial, zur eigentlichen Bedeutung seines Daseins. Die Studien untersuchen Arendts Handlungs-theorie im Kontext mit anderen Philosophen, Johann Gottfried Herder und Maurice Blondel.
Band 14        ISBN 978-3-938088-15-9

 

Tagebuch als Medium der Selbstreflexion

 

Studie über Tagebuchschreiben im Rahmen der Drittmittelförderung des Arbeitsbereichs Praktische Philo-sophie am Lehrstuhl Prof. Dr. Stephan Grätzel, Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Das Tagebuch wird nicht nur als Gegenstand der Literaturhistorie betrachtet, sondern es werden ebenso

die funktionalen Aspekte dieser Gattung untersucht, die sich von einem chronika-lischen Instrument über ein Mittel zum Festhalten äußerer Eindrücke zum wich- tigsten Medium moderner Selbstreflexion entwickelt haben.
Band 18        ISBN 978-3-938088-19-7

 

Am Anfang waren die Werte

Plädoyer für eine Neuorientierung in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen

 

Kaum ein anderes Werk entspricht den Zielen der Stiftung mehr als diese Forschungsarbeit einer Realschullehrerin. Es zeigt sich, dass geistige Werte im jungen Menschen von Anfang an vorhanden sind und nicht durch Erziehung vermittelt werden müssen. Vater und Mutter, Träume und Visionen, Geburt und Tod, Jugend und Alter,

Sinn des Lebens, Verbindung zu einer geistigen Welt sind angeborene Werte, die durch Erziehung und Bildung entfaltet, aber auch unterdrückt werden können. Die Stiftung sieht in diesem Werk Auftakt und Signal für neue Ansätze in Bildung und Erziehung.
Band 2        ISBN 978-3-938088-01-2

 

Die Heilige Stadt

Eine Vision am Beispiel der Stadt Mainz

 

Mit diesem Bekenntnis zu neuen Werten ist das Essay „Die Heilige Stadt“ Zeugnis der Gesinnung des Stifters und gleichzeitig Vermächtnis für die künftige Arbeit der Stiftung.
Am Anfang ist immer Vision, Schau des Neuen im Geiste. Am Anfang ist immer Gott, das schöpfende Prinzip.

Am Anfang steht die Vision einer neuen Religiosität. Gott aus Gefängnissen zu befreien, mitten ins Leben zu stellen und den Menschen Begegnung zu ermöglichen, soll Sinn und Ziel der Stiftung und der gesamten Edition sein.
Band 1       ISBN 978-3-938088-00-5